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Bericht im Detail







Projektdelegation zu Besuch in Berlin und Brandenburg

Erfahrungsaustausch mit den KollegInnen des DGB und dem Schwesterprojekt "Grips"


Projektleiter Marcus Strohmeier und eine kleine Delegation österreichischer GewerkschafterInnen flogen am 15. Juni 2005 nach Berlin um den DGB Berlin-Brandenburg, das Schwesterprojekt "Grips" und "KOWA" - Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt" zu besuchen, besser kennenzulernen und gegenseitige Erfahrungen auszutauschen.

Gleich nach der Ankunft begann das Programm beim DGB Berlin-Brandenburg, wo uns Petra Mayer (Projekt "Grips") und Dieter Pienkny (Pressesprecher DGB Berlin-Brandenburg) begrüßten.
 
Da "Grips" bereits ausgelaufen ist, erzählte uns Petra Mayer, was die Inhalte des Projektes waren und wie die Projektzeit verlaufen ist.
Ziel des Projekts ist (war) es, deutsche, aber auch polnische und tschechische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu befähigen, die Erweiterung aktiv mitzugestalten und hierüber Ängste abzubauen und die Chancen der Integration zu erkennen und zu nutzen sowie langfristig tragfähige Organisationsstrukturen aufzubauen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Grenzregionen und betroffener Sektoren zu verbessern und den grenzüberschreitenden Gemeinsinn zu befördern.

Nach diesem Austausch besuchten und besichtigten wir am Nachmittag das Heizkraftwerk Reuter-West, welches zur BEWAG AG gehört.
Dieses 600-Megawatt-Kraftwerk, welches mit Steinkohle betrieben wird, ist das leistungsstärkste Kraftwerk der BEWAG-Gruppe.

Am folgenden Tag, zeitig in der Früh, fuhren wir nach Frankfurt / Oder, einer kleinen Grenzstadt im Bundesland Brandenburg, wo wir uns am Vormittag mit MitarbeiterInnen der Bundesagentur für Arbeit trafen.
Die Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen im Bezirk Frankfurt/Oder - betrug im Mai 2005 18,5%, wobei vor Allem Arbeiter und Frauen von der Erwerbslosigkeit betroffen sind.
Es ist auch in Zukunft keine Besserung zu erwarten, weil es einen drastischen Mangel an Ausbildungsstellen gibt. Auf 994 Berufsausbildungsstellen im Beratungsjahr 2004/2005 kamen 5480 Bewerber.

Nach diesem - sehr ernüchternden Gespräch - besuchten wir die Kooperationsstelle für Wissenschaft und Arbeitwelt, kurz "KOWA".
Aufgabe von KOWA ist es, Theorie und Praxis, Wissenschaft und Arbeitswelt zu verknüpfen. Das übergeordnete Ziel der Kooperationsstelle ist die Entwicklung von Kooperationsstrukturen zwischen WissenschaftlerInnen und Studierenden der Europa-Universität Viadrina und der Arbeitswelt, insbesondere ArbeitnehmerInnen und ihren Gewerkschaften in der Oderregion. Die Zusammenarbeit erfolgt praxisorientiert in den Bereichen Lehre und Forschung mit Diskussionsforen, Tagungen und unterschiedlichen Formen der Projektarbeit.
Der regionale Bezug auf die Oderregion beinhaltet ausdrücklich die Offenheit für polnisch-deutsche Fragestellungen. In die Kooperationsarbeit werden daher nicht nur deutsche, sondern auch mittel- und osteuropäische Partner einbezogen.

Da die Oder in dieser Region die Grenze zu Polen bildet, hatten wir am späten Nachmittag noch Zeit das polnische Kleinstädtchen Slubice zu besuchen und den langen Tag Revue passieren zu lassen.

Der letzte Tag der Berlinreise war dem Sightseeing (Checkpoint Charly, Jüdisches Museum...) und einer Dampferfahrt auf der Spree mit den KollegInnen des DGB gewidmet, wo wir auch Gelegenheit hatten mit uns Dieter Scholz (Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg) über die Gewerkschaftsarbeit in Deutschland und Österreich auszutauschen.

Zusammenfassend war der Aufenthalt in Berlin ein sehr spannendes, interessantes und informatives Erlebnis, das aber auch Anlass zum Nachdenken bot.
Gerne würden wir ein weiteres Mal nach Deutschland fahren um die Kontakte zu den KollegInnen vom DGB und den Schwesterprojekten weiter zu vertiefen.


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