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BFI Wien: Zusammenfassender Abschlussbericht

Fachspezifische und persönlichkeitsbildende Seminare im Pflegebereich


Das Berufsförderungsinstitut Wien hat im Rahmen des EU Projektes den Schwerpunkt auf die Qualifizierung von PflegehelferInnen bzw. Dipl. Pflegepersonal gelegt. Dieses hat sowohl fachspezifische wie auch persönlichkeitsbildende Seminare umfasst.

Das bfi Wien bildet seit 1993 PflegehelferInnen aus und führt seit 1995 die Ergänzungsausbildung zur Nostrifizierung zum/zur PflegehelferIn durch. Dadurch haben wir bereits ca. 10 Jahre Erfahrung mit Pflegepersonal, welche in Ihrem Heimatland eine Ausbildung gemacht haben, und diese in Österreich nostrifiziert haben bzw. nostrifizieren wollen. Die meisten TeilnehmerInnen unserer Nostrifizierungsmaßnahmen kommen auch den angrenzenden Nachbarländern wie zum Beispiel Ungarn, Tschechien, Slowakei und den Staaten des ehemaligen Jugoslawien.

Die Motivation bei diesem interessanten EU-Projekt mitzumachen war, dass es uns als wichtig erschien, einerseits den österreichischen Pflegekräften die Angst vor einer möglichen Verdrängung am Arbeitsmarkt zu nehmen, sowie andererseits die künftigen KollegInnen aus den angrenzenden neuen EU-Ländern bei uns willkommen zu heißen und einzugliedern.

Durch dieses Projekt haben wir uns noch mehr mit den kulturellen Unterschieden auseinander gesetzt. Wir haben sowohl bei den TeilnehmerInnen als auch bei uns den positiven Aspekt des aufeinander Zugehens wie auch des besseren Verstehens erkennen können. Viele wichtige und neue Aspekte wurden dadurch für alle sichtbar. Dies können wir nun auch bei unseren Pflegehilfelehrgängen einfließen lassen, und somit noch stärker den multikulturellen Aspekt in die Pflegehifeausbildung einfließen lassen.

Gerade in Wien und hier auch spezielle im Bereich der Pflege ist es bereits zu einer Veränderungen bzw. wird es zu einer Veränderung kommen. Der Pflegebereich ist ein multikultureller Bereich sowohl von seiten der Beschäftigten als auch von seiten der PatientInnen betrachtet. Die Beschäftigten in diesem Bereich kommen aus den verschiedensten EU als auch nicht EU Ländern. Aber auch bei den PatientInnen, speziell hier auch in der stationären Langzeitpflege, kommt es zu einen Wandel. Immer mehr Personen, mit nicht Deutsch als Muttersprache, sind in ein Alter gekommen in welchem sie Pflege benötigen und auch nicht mehr von der Familie betreut werden können. Es ist ganz wichtig auf diese Veränderungen zu reagieren, auch deshalb war es uns so wichtig, bei diesem Projekt mitzuarbeiten.

Wichtig wäre es die Projektpartner auch jetzt nach dem Ende nicht aus den Augen zu verlieren. Diese wirklich gute Partnerschaft sollte noch ausgebaut werden. Bei einer Zusammenarbeit im Rahmen eines neuen Projektes wäre von Vorteil, dass sich die Partner bereits kennen und nicht erst ein Kennlernen stattfinden muss, sondern es ab den ersten Tag gleich mit voller Energie losgehen kann.


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Projekt Grenzraum aktiv

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